3.6.2026 Impuls: Was Tiere uns über toxische Beziehungsmuster lehren können

 

Auf diesem Bild geschieht etwas sehr Einfaches und zugleich etwas sehr Tiefes.

Ein Pferd liegt. Ein Mensch ist nah.
Kein Ziehen. Kein Drängen. Kein Überreden.
Nur Kontakt. Präsenz. Vertrauen.

In der tiergestützten Therapie wird oft sichtbar, was wir in menschlichen Beziehungen lange nicht mehr klar erkennen können: Wo bin ich wirklich bei mir? Wo passe ich mich an? Wo übernehme ich Verantwortung, die gar nicht zu mir gehört? Und wo verliere ich meine eigenen Grenzen, weil ich Nähe mit Verschmelzung verwechsle?

Gerade nach toxischen Beziehungserfahrungen — auch in narzisstisch geprägten Dynamiken oder im Co-Narzissmus — verschwimmen Grenzen oft schleichend. Man spürt irgendwann nicht mehr:
Was ist meins?
Was gehört zum anderen?
Wofür bin ich verantwortlich — und wofür nicht?

Tiere spiegeln diese Dinge unmittelbar. Sie reagieren nicht auf schöne Worte, sondern auf innere Klarheit. Ein Pferd fragt nicht: „Was behauptest du zu sein?“ Es spürt: Bist du ruhig? Bist du eindeutig? Bist du verbunden mit dir selbst?

Bei Tieren lernen wir: Vertrauen entsteht nicht durch Kontrolle.
Führen bedeutet nicht, den anderen klein zu machen.
Grenzen setzen heißt nicht, lieblos zu sein.
Und Nähe ist nur dann heilsam, wenn beide Wesen darin frei bleiben dürfen.

Ein Pferd lässt sich nicht dauerhaft durch Druck, Manipulation oder Unsicherheit führen. Es braucht Klarheit, Präsenz und eine innere Haltung, die sagt:
Ich bin da.
Ich bleibe bei mir.
Ich sehe dich.
Und ich verliere mich dabei nicht.

Genau das ist oft der heilsame Lernweg nach toxischen Beziehungsmustern: wieder den eigenen Raum spüren. Die eigene Wahrnehmung ernst nehmen. Nicht jede Schuld übernehmen. Nicht jedes Schweigen deuten. Nicht jede Stimmung des anderen retten wollen.

In der Arbeit mit den Tieren darf dieser neue innere Stand entstehen, nicht nur theoretisch, sondern körperlich erfahrbar. Im Atmen. Im Führen. Im Abstandnehmen. Im Wieder-in-Kontakt-Gehen. Im klaren Nein. Im echten Ja.

Vielleicht beginnt Heilung genau dort:
wo ich nicht mehr versuche, geliebt zu werden, indem ich mich selbst verlasse.

Sondern wo ich lerne, in Verbindung zu bleiben —
mit dem anderen,
mit dem Tier,
mit dem Leben,
und vor allem: mit mir selbst.

Therapiehof Wendepunkt
Tiergestützte Begleitung für Menschen in Neuorientierung, nach toxischen Beziehungserfahrungen und auf dem Weg zurück in die eigene Klarheit.
Möchtest du mehr darüber erfahren, schreibe mir eine Nachricht und wir vereinbaren ein erstes unverbindliches Orientierungsgespräch HIER

3.6.2026 Impuls: Was Tiere uns über toxische Beziehungsmuster lehren können

 

Auf diesem Bild geschieht etwas sehr Einfaches und zugleich etwas sehr Tiefes.

Ein Pferd liegt. Ein Mensch ist nah.
Kein Ziehen. Kein Drängen. Kein Überreden.
Nur Kontakt. Präsenz. Vertrauen.

In der tiergestützten Therapie wird oft sichtbar, was wir in menschlichen Beziehungen lange nicht mehr klar erkennen können: Wo bin ich wirklich bei mir? Wo passe ich mich an? Wo übernehme ich Verantwortung, die gar nicht zu mir gehört? Und wo verliere ich meine eigenen Grenzen, weil ich Nähe mit Verschmelzung verwechsle?

Gerade nach toxischen Beziehungserfahrungen — auch in narzisstisch geprägten Dynamiken oder im Co-Narzissmus — verschwimmen Grenzen oft schleichend. Man spürt irgendwann nicht mehr:
Was ist meins?
Was gehört zum anderen?
Wofür bin ich verantwortlich — und wofür nicht?

Tiere spiegeln diese Dinge unmittelbar. Sie reagieren nicht auf schöne Worte, sondern auf innere Klarheit. Ein Pferd fragt nicht: „Was behauptest du zu sein?“ Es spürt: Bist du ruhig? Bist du eindeutig? Bist du verbunden mit dir selbst?

Bei Tieren lernen wir: Vertrauen entsteht nicht durch Kontrolle.
Führen bedeutet nicht, den anderen klein zu machen.
Grenzen setzen heißt nicht, lieblos zu sein.
Und Nähe ist nur dann heilsam, wenn beide Wesen darin frei bleiben dürfen.

Ein Pferd lässt sich nicht dauerhaft durch Druck, Manipulation oder Unsicherheit führen. Es braucht Klarheit, Präsenz und eine innere Haltung, die sagt:
Ich bin da.
Ich bleibe bei mir.
Ich sehe dich.
Und ich verliere mich dabei nicht.

Genau das ist oft der heilsame Lernweg nach toxischen Beziehungsmustern: wieder den eigenen Raum spüren. Die eigene Wahrnehmung ernst nehmen. Nicht jede Schuld übernehmen. Nicht jedes Schweigen deuten. Nicht jede Stimmung des anderen retten wollen.

In der Arbeit mit den Tieren darf dieser neue innere Stand entstehen, nicht nur theoretisch, sondern körperlich erfahrbar. Im Atmen. Im Führen. Im Abstandnehmen. Im Wieder-in-Kontakt-Gehen. Im klaren Nein. Im echten Ja.

Vielleicht beginnt Heilung genau dort:
wo ich nicht mehr versuche, geliebt zu werden, indem ich mich selbst verlasse.

Sondern wo ich lerne, in Verbindung zu bleiben —
mit dem anderen,
mit dem Tier,
mit dem Leben,
und vor allem: mit mir selbst.

Therapiehof Wendepunkt
Tiergestützte Begleitung für Menschen in Neuorientierung, nach toxischen Beziehungserfahrungen und auf dem Weg zurück in die eigene Klarheit.

Blickwechsel

 

Impuls 26.5.2026

Selbstsicht – die Frage, die wirklich weiterführt

Manchmal kreisen wir in Beziehungen um die immer gleichen Fragen:

Warum macht der andere das?
Warum sagt sie das so?
Warum verhält er sich nicht anders?
Warum sieht mich niemand?

Diese Fragen sind menschlich. Besonders dann, wenn wir verletzt, enttäuscht oder überfordert sind. Doch oft führen sie uns nicht wirklich heraus aus der Situation. Sie halten unseren Blick beim Außen – bei dem, was wir nicht kontrollieren können.

Vielleicht beginnt ein neuer Lösungsweg mit einer anderen Frage:

Mache ich gerade das Beste aus dieser Situation?
Fühle ich mich wirklich wohl mit dem Menschen, der ich in diesem Moment bin?
Bin ich einverstanden mit dem, was ich sage, mit meiner Geste, mit meinem Ton, mit meiner Reaktion?

Das ist kein Vorwurf an uns selbst.
Es ist eine Einladung zur Selbstsicht.

Metakognition bedeutet, einen Schritt zurückzutreten und sich selbst beim Denken, Fühlen und Reagieren wahrzunehmen. Nicht nur im Affekt zu handeln, sondern innerlich kurz innezuhalten und zu fragen:

Schütze ich mich gerade?
Verteidige ich mich?
Oder bewege ich mich wirklich in Richtung Lösung?

Denn manchmal glauben wir, wir würden klären und in Wahrheit kämpfen wir.
Manchmal glauben wir, wir würden uns schützen und in Wahrheit verschließen wir uns.
Manchmal glauben wir, wir würden reagieren müssen und übersehen, dass es vielleicht auch einen neuen Weg gäbe.

Beziehungen sind keine Geschenke, die einfach da sind und für immer bleiben.
Sie sind Resultate.
Resultate unserer Haltung, unserer inneren Ausrichtung, unserer Bereitschaft, uns selbst zu erkennen.

Das bedeutet nicht, dass wir für alles verantwortlich sind.
Aber wir sind verantwortlich für unseren Anteil.

Für unseren Blick.
Für unsere Worte.
Für unsere Gesten.
Für die Energie, mit der wir in Kontakt gehen.

Und genau dort beginnt Veränderung.

Nicht, indem wir uns selbst verurteilen.
Sondern indem wir ehrlich genug werden, uns zu beobachten.

Vielleicht ist die wichtigste Frage heute nicht:

„Warum sind die anderen so?“

Sondern:

„Wer bin ich gerade in dieser Situation – und wer möchte ich darin sein?“

Ein kleiner Impuls für dich

Nimm dir heute einen Moment und erinnere dich an eine Situation, in der du innerlich angespannt, verletzt oder im Widerstand warst.

Dann frage dich:

War meine Reaktion ein Schutz?
War sie Verteidigung?
Oder war sie ein Schritt in Richtung Lösung?

Und wenn du magst, frage weiter:

Welche Haltung würde mir heute mehr entsprechen?

Manchmal verändert sich nicht sofort die ganze Beziehung.
Aber etwas verändert sich in uns.

Und dieser innere Wechsel ist oft der Anfang eines neuen Weges.

Herzlich
Iris Liebmann
Therapiehof Wendepunkt
Heilpraktikerin für Psychotherapie

Kostenloses Erstgespräch anfragen

Impuls Metakognition 10.5.2026

Ein großes Wort für etwas sehr Einfaches und vielleicht für einen der wichtigsten Schritte im Leben:
Sich selbst beobachten lernen.
Die eigenen Gedanken erkennen.
Die eigenen Muster wahrnehmen.

Verstehen, warum man immer wieder ähnlich fühlt, ähnlich reagiert oder dieselben Wege geht.
Viele Menschen versuchen, ihr Leben zu verändern, ohne sich selbst wirklich zu erkennen.

Doch echte Veränderung beginnt oft dort, wo wir beginnen, uns ehrlich zuzuhören.
Dabei geht es nicht um Bewertung oder Kampf, es geht nur um Erkenntnis, die eigenen Muster, die sich so im Kopf erdenken, herauszuhören, zu erkennen und zu verstehen.
Genau darum geht es in meinem neuen Workbook, das sich gerade auf den letzten Metern vor der Veröffentlichung befindet.

Ein Workbook zum Thema Metakognition, der Grundstein um im nächsten Schritt Themen wie

- Ego-Protection
- innere Muster
- Trigger
- Co-Narzissmus
- Ängste
- destruktive Werte
- toxische Beziehungsmuster

zu verändern.

Der erste Schritt liegt darin, sich selbst klarer zu erkennen.

https://therapiehof-wendepunkt.de/dein-weg

Impuls: Gefühle 3.5.2026

Gefühle.
Darin steckt das Verb „fühlen“.

Gefühle können eine wichtige Orientierung für unser Leben sein.
Durch sie nehmen wir wahr, ob etwas für uns stimmig ist, ob wir Kraft haben oder erschöpft sind, ob wir uns in unserem Leben entfalten oder uns irgendwo selbst verloren haben.

Wir fühlen Freude ebenso wie Wut, Ruhe ebenso wie Verzweiflung.
Jedes Gefühl erzählt etwas über unsere innere Welt.

Dabei arbeiten emotionale und gedankliche Prozesse nicht gegeneinander, sondern miteinander. Gefühle sollten weder nur rational erklärt noch völlig unreflektiert gelebt werden. Vielmehr geht es darum, sich selbst wahrzunehmen:
den eigenen Gedanken zuzuhören,
das eigene Verhalten zu beobachten,
innere Reaktionen zu verstehen.

Das klingt oft einfacher, als es tatsächlich ist.

Im Laufe des Lebens entwickeln viele Menschen Schutzmuster. Häufig waren sie einmal sinnvoll und wichtig, weil sie geholfen haben, mit schwierigen Erfahrungen umzugehen. Später können genau diese Muster jedoch zu inneren Stolpersteinen werden, ohne dass wir es bewusst bemerken.

Deshalb ist der Weg zu sich selbst oft auch ein Erkenntnisweg.
Ein Weg, der Ehrlichkeit braucht, Selbstbeobachtung, Annahme und einen liebevollen Blick auf die eigene Geschichte.

Und manchmal muss man diesen Weg nicht alleine gehen.

Eine Begleitung kann helfen, neue Blickwinkel zu eröffnen, Zusammenhänge klarer zu erkennen und Schritt für Schritt eigene, gesündere Wege zu entwickeln.

Nicht den Weg, den andere erwarten.
Sondern den eigenen.

Impuls Narzisstische Gesellschaft 26.4.2026

Warum fühlen sich so viele Menschen innerlich leer,
obwohl sie nach außen „funktionieren“?

Erich Fromm hat es schon vor Jahrzehnten beschrieben:
Wir leben in einer Gesellschaft, in der es mehr darum geht, wie wir wirken, als darum, wer wir sind.

Wir lernen früh, uns anzupassen, zu leisten und zu gefallen.

Irgendwann schauen wir mehr auf uns von außen, als dass wir uns von innen heraus spüren.

Fragen wie:

  • Bin ich richtig so?
  • Komme ich gut an?
  • Reicht das, was ich bin?

tauchen gedanklich auf und so entsteht eine leise Entfremdung.

Narzissmus ist deshalb nicht nur „der andere“, er scheint sich bereits in das System, in dem wir alle gelernt haben zu überleben, hineingearbeitet zu haben.

Vielleicht ist heute ein guter Moment, dich kurz herauszunehmen:

Weniger darstellen und mehr fühlen.

 

Wenn dich das berührt, findest du mehr unter Begleitung.

Impuls: Gedanken für dich 23.4.42026

Manchmal braucht es nur einen kleinen Gedanken, der etwas in Bewegung bringt. Hier findest du Impulse aus meiner Arbeit - zum Innehalten, zum Verstehen und Weitergehen. Heute geht es um einThema, das viele Frauen und Männer betrifft. Da dennoch mehr Frauen betroffen sind, behalte ich diese Blickrichtung bei. 

Warum gehe ich nicht, obwohl ich mich mehr unglücklich als glücklich fühle?

 

Es beginnt selten mit Schmerz. Am Anfang ist da Nähe und ein Gefühl von Gesehenwerden, von wirklich gemeint sein.
Vielleicht sogar das leise Aufatmen: „Hier darf ich sein., hier werde ich gesehen, hier geht es um mich.“

Und genau dieses Gefühl bleibt, auch dann, wenn sich etwas verändert:
Wenn aus Wärme Kälte wird.
Aus Verbindung Unsicherheit.
Aus Leichtigkeit Anstrengung.
Aus Wertschätzung Abwertung.

Du gehst nicht sofort, weil es sich nicht sofort falsch angefühlt hat und es vielleicht auch später nie als nur falsch angenommen wird.

Es sind diese Momente dazwischen, die dich halten:

Ein Blick.
Ein gutes Gespräch.
Ein Tag, der sich wieder „richtig“ anfühlt.

Und du denkst dir:
„Es geht doch.“

Doch langsam verschiebt sich etwas.

 

Wenn du tiefer einsteigen möchtest, lade dir gerne kostenlos das Mini-Workbook "Toxische Beziehungen" herunter.

Impuls: Nichts muss bleiben, wie es ist. 22.4.2026

So wie es gerade ist, muss es nicht bleiben.

Es ist nicht immer alles gut. Gut ist, dass es sich verändern darf.

Manchmal hilft ein kleines Wort: noch.

Vielleicht fühlt sich gerade vieles eng an, schwer oder einfach fest.

Das bedeutet nicht, dass es so bleiben muss. Es ist im Moment nur noch nicht anders.

Das Leben verläuft in Phasen. Manche sind leicht, andere fordern uns heraus.

In den schwierigeren Zeiten entsteht oft der Eindruck, dass sich nichts bewegt. Es fühlt sich an, als würde man feststecken.

Tatsächlich geschieht im Hintergrund häufig mehr, als sichtbar ist. Es zeigt sich nur noch nicht.

Aus Druck kann etwas Neues entstehen. Ein Prozess beginnt, auch wenn er zunächst unklar bleibt. Druck bringt Bewegung hervor. Diese Bewegung ist manchmal leise und noch nicht greifbar. Trotzdem ist sie da.

Nach einem Bergab folgt wieder ein Bergauf, nicht immer sofort und nicht immer in der Form, die man erwartet.

Diese Phasen müssen nicht alleine durchlebt werden. Es kann entlastend sein, sich begleiten zu lassen. Vielleicht ist jetzt kein Zeitpunkt für große Entscheidungen, aber vielleicht ist es ein Moment für einen kleinen Schritt.

Möglicherweise ist es auch einfach noch nicht vorbei, aber es darf ein Anfang darin liegen, sich selbst wieder zu erinnern, sich aufzuwecken, den Anfang zu machen und Schritt für Schritt den eigenen Weg neu in die Hand zu nehmen.

Vielleicht ist das gerade ein Moment, in dem du spürst, dass sich etwas in dir bewegen möchte.

Du musst das nicht alleine sortieren. Wenn du magst, begleite ich dich ein Stück auf deinem Weg.
Melde dich einfach ganz unverbindlich.

 

Hier findest du ein kleines Mini-Workbook, wenn du erste Impulse für dich vertiefen möchtest:

Wenn du spürst, dass dich dieser Impuls berührt, findest du hier einen nächsten Schritt: Begleitung in der Neuorientierung.
Dort findest du auch weitere Themen wie Selbstfindung, Stress, Liebeskummer, toxische Beziehungen u.v.m.

Newsletter: Neuigkeiten aus dem Health Cafè 6.2.2026

Neuigkeiten aus dem Health Cafè

Hier finden Sie Einladungen, neue Angebote und ausgewählte Gedanken aus meiner Arbeit.
Der Newsletter erscheint unregelmäßig – als Einladung zum Innehalten, Weiterdenken und Sortieren.

 

Workshopbeginn im März.

Narzissmus

Raus aus toxischen Beziehungen – zurück in die eigene innere Klarheit

Dieser begleitete Prozessraum richtet sich an Menschen, die sich in belastenden, entwertenden oder emotional verstrickten Beziehungen wiederfinden – oder diese gerade verlassen haben – und spüren:

„So wie es ist, kann es nicht weitergehen.
Aber ich möchte verstehen, warum ich geblieben bin –
und wie ich wieder bei mir ankomme.“

Im Mittelpunkt steht nicht die Analyse des Gegenübers, sondern die achtsame Erforschung der eigenen inneren Muster, Schutzstrategien und Beziehungshaltungen.

Der Prozessraum begleitet die parallele Arbeit mit dem Workbook
„Raus aus toxischen Beziehungen – Co-Narzissmus und der stille Verlust des eigenen Selbst“
und bietet einen gehaltenen, klar strukturierten Rahmen für Reflexion, Einordnung und Integration.


Was dieser Prozessraum ist

  • ein strukturierter, zeitlich begrenzter Gruppenprozess
  • eine begleitete Selbsterfahrungsreise auf Grundlage des Workbooks
  • ein Raum für Erkenntnis, innere Sortierung und Selbstwahrnehmung
  • ressourcenorientiert, reflektierend, nicht therapeutisch im engeren Sinne

Was dieser Prozessraum bewusst nicht ist

  • keine Psychotherapie
  • keine Paarberatung
  • keine Partner-Diagnostik
  • kein Ort für ausführliche Gewalt- oder Trauma-Schilderungen
  •  

Der Fokus liegt konsequent auf der Frage:

„Was passiert in mir, welche inneren Muster tragen dazu bei, dass ich in dieser Beziehung feststecke – und was brauche ich jetzt?“


 

 

Ablauf & Rahmen

  • Format: Online-Gruppenprozess (Live-Begleitung)
  • Dauer: 6–8 Wochen
  • Treffen: 1× wöchentlich, jeweils ca. 90 Minuten
  • Gruppengröße: mindestens 5, maximal 10 Teilnehmende
  • Arbeitsweise: begleitete Selbstreflexion auf Grundlage des Workbooks
    (Eigenarbeit zwischen den Terminen)

Struktur jeder Sitzung

Jede Einheit folgt einem klaren, haltgebenden Ablauf:

  • Ankommen & Erdung
  • thematischer Fokus aus dem Workbook
  • reflektierende Impulse und Perspektivwechsel
  • innere Standortbestimmung
  • Impulse für konkrete Handlungsmöglichkeiten
  • Übungen zur Selbstwahrnehmung, Selbstbeobachtung und Selbstregulation

 

Es besteht keine Verpflichtung zur Selbstdarstellung.
Jede Teilnahme erfolgt in dem Maß, das sich für die jeweilige Person stimmig anfühlt.


Für wen dieser Prozessraum geeignet ist

  • Menschen, die sich aus toxischen Beziehungsdynamiken lösen möchten
  • Personen, die wiederkehrende Muster verstehen wollen, statt „nur“ zu gehen
  • Menschen mit dem Wunsch nach Eigenverantwortung, Klarheit und innerer Reife
  • alle, die bereit sind, ehrlich hinzuschauen – ohne sich selbst zu verurteilen

Nicht geeignet, wenn

  • aktuell akute Gewalt- oder Krisensituationen bestehen
  • eine therapeutische Akutbegleitung notwendig ist
  • ausschließlich Bestätigung für die Schuld des Gegenübers gesucht wird

Es geht nicht um „richtig oder falsch“, sondern um Bewusstheit, Selbstkontakt und innere Neuordnung.


Ziel des Prozesses

Am Ende steht kein „fertiger Zustand“, sondern:

  • mehr innere Klarheit
  • ein vertieftes Verständnis der eigenen Schutzmechanismen
  • gestärkte Selbstwahrnehmung
  • erste, tragfähige Schritte zurück in die eigene innere Souveränität

 

 

Preise & Teilnahmevoraussetzungen

Arbeitsgrundlage

Workbook:
Raus aus toxischen Beziehungen –
Co-Narzissmus und der stille Verlust des eigenen Selbst

Preis: 16,80 €

Das Workbook ist Voraussetzung für die Teilnahme und wird eigenständig erworben
(z. B. über Buchhandel, Amazon/Thalia oder direkt über mich).


Kosten

  • Gesamtpreis pro Teilnehmende:r: 350,00 €
  • Ratenzahlung: nach Absprache möglich

Der Teilnahmebetrag ist vor Beginn des Prozessraums zu entrichten.


Hinweis

Dieser begleitete Prozessraum stellt keine Psychotherapie dar, sondern einen strukturierten, ressourcenorientierten Gruppenprozess zur Selbstreflexion und inneren Klärung.


 

Beginn Freitag. 06.03.2026 Online um 20:00 Uhr

Newsletter, Ego-Protection Workbook 10.10.2025

Neuerscheinung: Workbook „Ego-Protection erkennen und wandeln“

Ein Weg zu innerer Klarheit, Selbstverantwortung und liebevoller Abgrenzung

Manchmal schützen wir uns – ohne es zu merken – auf eine Weise, die uns vom Leben trennt.
Wir ziehen uns zurück, reagieren über, verstecken unsere Gefühle oder versuchen, zu gefallen oder versuchen Druck und vermeintliche Angriffe abzuwehren.
Doch all das sind oft nur alte Schutzstrategien, die einst sinnvoll waren, heute aber verhindern, dass wir uns authentisch und verbunden fühlen.

Mein neues Workbook „Ego-Protection erkennen und wandeln“ lädt dich ein, diesen Schutzmustern behutsam auf die Spur zu kommen.
Fragen, Reflexionsübungen und Denkanstößen können helfen,

  • alte Überlebensmuster zu erkennen,
  • emotionale Ehrlichkeit zu üben,
  • deine innere Wahrheit wiederzufinden und
  • das eigene Ich liebevoll anzunehmen.

Dieses Workbook ist kein Lehrbuch, es ist eine Einladung zur Begegnung mit dir selbst.
Du kannst es in deinem eigenen Tempo durchgehen, als Begleiter in stillen Momenten oder als vertiefende Ergänzung zu deinem persönlichen Entwicklungsweg.

💬 Zitat aus dem Workbook:

„Ego-Protection ist kein Fehler. Sie war einst Liebe in ihrer stärksten Form – der Versuch, zu überleben, wenn Nähe zu gefährlich schien. Doch heute darfst du dich anders schützen: durch Bewusstsein und Selbstachtung.“

📘 Erhältlich ab sofort über den Online-Buchhandel z.B. Tredition / Amazon.


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