Warum uns gerade die Menschen aufregen, die uns nahestehen
Der Fremde am Nebentisch schmatzt.
Wir finden es vielleicht unangenehm und kurz darauf ist es vergessen.
Macht es der eigene Partner, das eigene Kind oder Enkelkind, oder noch besser, das Kind/Enkelkind des Partner, können wir kaum noch weghören.
Warum?
Weil Nähe in unserem Inneren etwas verändert.
Unser Nervensystem liebt Vorhersehbarkeit. Was unseren Erwartungen entspricht, lässt sich leicht einordnen. Was davon abweicht, erzeugt Aufmerksamkeit.
Und je näher uns ein Mensch steht, desto mehr Erwartungen, Erfahrungen und innere Regeln sind mit ihm verbunden.
Aus einem einfachen:
„Du machst das anders als ich.“
wird schnell:
„So macht man das nicht.“
Doch woher wissen wir eigentlich, wie „man“ etwas macht?
Oft sind es Regeln, die wir irgendwann selbst gelernt haben:
„Mit Essen spielt man nicht.“
„Man nimmt sich nicht so viel auf einmal.“
„Kinder haben zu hören.“
„Das gehört sich nicht.“
„Sei nicht so laut.“
„Sitz ordentlich.“
„Was sollen die anderen denken?“
Manche dieser Regeln waren in unserer eigenen Kindheit mit Anerkennung, Ablehnung, Scham oder Strafe verbunden.
Das Interessante ist:
Wir können eine Regel längst für überholt halten und trotzdem emotional auf ihre Verletzung reagieren.
Denn unser Verstand lebt im Heute.
Unsere automatischen Reaktionen tragen manchmal noch die Erfahrungen von gestern in sich.
Vielleicht durfte ich selbst etwas nicht.
Und Jahrzehnte später macht ein Kind genau das selbstverständlich.
Dann kann etwas in mir anspringen, noch bevor ich überhaupt darüber nachgedacht habe:
„Das geht doch nicht!“
Dabei wäre eine viel spannendere Frage:
Warum eigentlich nicht?
Ist das heute wirklich noch mein Wert?
Oder höre ich gerade die Stimme meiner eigenen Eltern?
Ist tatsächlich eine Grenze überschritten?
Oder wird lediglich eine alte Regel verletzt?
Und vor allem:
Bin ich überhaupt zuständig?
Gerade in Familien verschwimmen diese Grenzen leicht.
Großeltern beispielsweise dürfen Beziehung gestalten, begleiten, Vorbild sein und selbstverständlich eigene persönliche Grenzen haben.
Aber sie sind nicht automatisch die Eltern ihrer Enkelkinder.
Die grundsätzliche Erziehungsverantwortung liegt bei den Eltern. Ihre Werte und Entscheidungen sollten respektiert werden können – auch dann, wenn die Großeltern manches anders gemacht haben oder heute anders machen würden.
Besonders brisant kann es beim Kind oder Enkelkind des Partners werden.
Denn hier treffen gleich mehrere Beziehungsebenen aufeinander.
Das Kind verhält sich anders, als ich es richtig finde.
Ich empfinde aber möglicherweise keine selbstverständliche elterliche oder großelterliche Verbundenheit, die mir hilft, dieses Verhalten gelassener einzuordnen.
Gleichzeitig sehe ich meinen Partner, der anders damit umgeht, als ich es tun würde.
Und plötzlich stört mich nicht mehr nur das Verhalten des Kindes.
Ich beginne auch den Partner zu bewerten:
„Warum lässt du das zu?“
„Warum sagst du nichts?“
„Bei mir hätte es das nicht gegeben.“
Damit bekommt der Streithunger reichlich Futter.
Denn jetzt wird das Kind unmerklich zum Austragungsort eines Konfliktes zwischen Erwachsenen.
Aus:
„Dieses Verhalten stört mich.“
wird:
„Du müsstest dafür sorgen, dass dieses Verhalten aufhört.“
Und wenn der Partner sein Kind oder Enkelkind schützt, kann auch das wieder als persönliche Zurückweisung erlebt werden:
„Du stellst dich gegen mich.“
„Das Kind ist dir wichtiger.“
„Wenn es da ist, gehöre ich nicht mehr dazu.“
Dabei könnte die Wirklichkeit eine ganz andere sein:
Niemand hat mich ausgeschlossen.
Ich erlebe lediglich, dass meine Regeln hier nicht automatisch gelten.
Genau an dieser Stelle wird Differenzierung besonders wichtig.
Das Kind muss nicht verändert werden, damit ich mich zugehörig fühlen kann.
Der Partner muss meine Bewertung nicht übernehmen, um mit mir verbunden zu sein.
Und ich muss nicht jede Irritation in eine Erziehungsaufgabe verwandeln.
Vielleicht hilft gerade in Patchwork- und Großelternkonstellationen eine einfache innere Reihenfolge:
Erst Beziehung.
Dann Zuständigkeit.
Dann Handlung.
Bevor ich korrigiere, kann ich mich fragen:
Ist das wirklich meine Aufgabe?
Wurde meine persönliche Grenze verletzt?
Oder möchte ich gerade nur, dass ein anderer Mensch sich nach meinen Vorstellungen verhält?
Denn Kinder und Enkelkinder sollten nicht zum Schauplatz werden, auf dem Erwachsene ihre Vorstellungen von Macht, Zugehörigkeit, Erziehung und Rechthaben miteinander austragen.
Manchmal schützt ein einziger Gedanke die Beziehung:
Ich darf etwas störend finden, ohne daraus einen Konflikt machen zu müssen.
Denn Nähe bedeutet nicht Zuständigkeit.
Und Liebe verleiht uns nicht automatisch das Recht, einen anderen Menschen nach unseren Vorstellungen zu formen.
Warum schauen wir trotzdem immer wieder hin?
Weil unser Gehirn besonders aufmerksam für das wird, was es einmal als störend, falsch oder bedeutsam markiert hat.
Je mehr wir uns ärgern, desto stärker beobachten wir.
Je stärker wir beobachten, desto häufiger entdecken wir genau das Verhalten.
Und jedes erneute Entdecken bestätigt:
„Siehst du! Schon wieder!“
So entsteht eine Schleife:
Wahrnehmen → alte Regel wird aktiviert → bewerten → innere Spannung → beobachten → korrigieren → Widerstand → noch mehr Aufmerksamkeit → noch mehr Spannung.
Am Ende leiden häufig alle.
Der andere fühlt sich kontrolliert und kritisiert.
Und wir selbst verbringen erstaunlich viel Lebensenergie damit, auf etwas zu starren, das wir gar nicht kontrollieren können und vielleicht nicht einmal kontrollieren sollten.
Verbundenheit braucht deshalb Differenzierung
Die Fähigkeit zu erkennen:
Du bist du.
Ich bin ich.
Dein Verhalten gehört zunächst einmal zu dir.
Mein Unbehagen gehört zunächst einmal zu mir.
Und erst dann kommt die Frage:
Betrifft dein Verhalten tatsächlich meine Grenze oder unseren gemeinsamen Verantwortungsbereich – oder entspricht es lediglich nicht meinen Vorstellungen?
Das ist ein großer Unterschied.
Emotionale Reife bedeutet deshalb nicht, dass uns nichts mehr stört.
Sie bedeutet, einen Moment zwischen Reiz und Reaktion entstehen zu lassen und sich zu fragen:
Was genau stört mich gerade?
Welche meiner Regeln wurde verletzt?
Ist diese Regel heute überhaupt noch meine?
Bin ich dafür zuständig?
Oder darf ich einfach aushalten, dass ein anderer Mensch anders ist als ich?
Vielleicht ist genau das eine der anspruchsvollsten Formen von Verbundenheit:
Nähe, ohne zu verschmelzen.
Liebe, ohne zu kontrollieren.
Unterschiedlichkeit, ohne sie als Bedrohung zu erleben.
Und manchmal besteht persönliche Entwicklung nicht darin, dem anderen endlich beizubringen, wie es richtig geht.
Sondern darin, zu entdecken:
Ich muss gar nichts tun.
Ich darf ihn einfach sein lassen.
Was schafft eigentlich Verbundenheit?
Wir wünschen uns Nähe, Zugehörigkeit und das Gefühl, miteinander verbunden zu sein.
Und gleichzeitig tun wir manchmal genau das, was uns davon entfernt.
Wir korrigieren.
Wir bewerten.
Wir erklären dem anderen, wie er sein sollte.
Wir ärgern uns über sein Verhalten und versuchen, es zu verändern, damit es besser zu unseren eigenen Vorstellungen passt.
Doch Verbundenheit entsteht nicht dadurch, dass der andere so wird, wie ich ihn gerne hätte.
Verbundenheit beginnt dort, wo zwei Menschen verschieden sein dürfen.
Du darfst etwas anders sehen als ich.
Du darfst andere Bedürfnisse haben.
Du darfst Dinge anders machen.
Und ich muss mich deshalb weder angegriffen noch entwertet fühlen.
Das bedeutet nicht, alles hinzunehmen.
Verbundenheit braucht Grenzen.
Sie braucht Verantwortung.
Sie braucht die Fähigkeit zu sagen:
Das gehört zu dir.
Das gehört zu mir.
Und das hier betrifft uns beide.
Was führt uns zueinander?
Zuhören, ohne sofort zu widersprechen.
Neugierig sein, statt zu bewerten.
Den eigenen Anteil sehen.
Verantwortung für die eigenen Gefühle und Reaktionen übernehmen.
Grenzen achten.
Andersartigkeit aushalten.
Und manchmal einfach stehen lassen können:
„Ich würde es anders machen – aber es ist nicht meine Entscheidung.“
Was führt uns voneinander weg?
Kontrolle.
Rechthaben.
Belehren.
Abwerten.
Schuld verteilen.
Rückzug als Strafe.
Und die Erwartung:
„Du musst dich verändern, damit es mir gut geht.“
Besonders wichtig wird Verantwortung dort, wo die Möglichkeiten ungleich verteilt sind:
Wer mehr Fähigkeiten besitzt, trägt mehr Verantwortung für die Gestaltung der Situation.
Ein Erwachsener gegenüber einem Kind.
Ein Mensch gegenüber einem Tier.
Aber auch derjenige, der in einem Moment mehr Ruhe, Erfahrung oder Überblick besitzt.
Nicht mehr Schuld.
Mehr Verantwortung.
Vielleicht ist das eine der reifsten Formen von Verbundenheit:
Ich muss dich nicht verändern, um dir nah sein zu können.
Ich verliere mich aber auch nicht selbst, um dir nah zu bleiben.
Ich darf bei mir bleiben.
Du darfst du bleiben.
Und zwischen diesem Ich und diesem Du kann etwas entstehen, das weder Kontrolle noch Anpassung braucht:
ein echtes Wir.
Das Kind soll vernünftiger sein.
Der Partner soll sich anders verhalten.
Das Pferd soll endlich verstehen.
Der Kollege soll sich ändern.
Die anderen sollen dafür sorgen, dass es uns besser geht.
Wir schauen auf das Gegenüber und denken:
Wenn du dich anders verhalten würdest, hätten wir kein Problem.
Aber Verantwortung beginnt an einer anderen Stelle:
Was kann ICH mit meinen Fähigkeiten dazu beitragen, dass die Situation besser wird?
Ein Kind hat weniger Erfahrung, weniger Impulskontrolle und weniger Möglichkeiten zur Selbstregulation als ein Erwachsener.
Ein Tier kann unsere Absichten nicht verstehen und unser Verhalten nicht für uns reflektieren.
Und auch zwischen Erwachsenen besitzt manchmal einer in einer bestimmten Situation mehr Wissen, Ruhe, Erfahrung oder Handlungsmöglichkeiten als der andere.
Mehr Fähigkeit bedeutet deshalb nicht mehr Schuld.
Es bedeutet mehr Verantwortung für Gestaltung.
Vielleicht liegt genau darin ein wichtiger Teil von Reife:
Nicht ständig zu fragen:
„Was müsste der andere endlich anders machen?“
Sondern:
„Was kann ich anders machen, damit sich zwischen uns etwas verändert?“
Und manchmal lautet die Antwort sogar:
Gar nichts am anderen.
Nur meine Erwartungen loslassen.
Eine Grenze setzen.
Mich selbst regulieren.
Oder akzeptieren, dass der andere anders ist als ich.
Denn nicht alles, was mich stört, ist automatisch meine Angelegenheit.
Und nicht jeder Mensch, den ich liebe, muss so werden, wie ich ihn gerne hätte, damit wir verbunden sein können.
Verbundenheit entsteht nicht dadurch, dass wir einander kontrollieren.
Sondern dadurch, dass wir verschieden sein dürfen und trotzdem in Beziehung bleiben.
Vielleicht fragst du dich:
Warum tue ich etwas immer wieder, obwohl ich längst weiß, dass es mir nicht guttut?
Warum ziehe ich mich zurück, obwohl ich mir Nähe wünsche?
Warum werde ich laut, obwohl ich eigentlich ruhig bleiben möchte?
Warum erkläre, kämpfe, kontrolliere oder funktioniere ich, obwohl ich mir fest vorgenommen hatte, diesmal anders zu reagieren?
Das liegt nicht unbedingt daran, dass du zu wenig verstanden hast oder dich nicht genug anstrengst.
Unser Gehirn und unser Nervensystem lernen durch Erfahrungen. Besonders aufmerksam werden sie bei Erlebnissen, die mit Angst, Schmerz, Scham, Ablehnung oder Hilflosigkeit verbunden sind.
Dabei entstehen innere Verbindungen:
Eine Situation taucht auf.
Der Körper erinnert sich.
Ein altes Gefühl wird aktiviert.
Und schon steht eine vertraute Reaktion bereit.
Bildlich gesprochen fragt unser Nervensystem in einem solchen Moment nicht zuerst:
„Was wäre jetzt die beste und vernünftigste Lösung?“
Es fragt eher:
„Kenne ich das?“
„Ist so etwas schon einmal passiert?“
„Was hat mir damals geholfen, die Situation zu überstehen?“
Das Vertraute muss dabei nicht angenehm sein.
Es muss auch nicht gesund oder hilfreich sein.
Es ist lediglich bekannt und deshalb für das Gehirn leichter vorhersehbar.
Vielleicht hast du als Kind gelernt:
„Wenn ich still bin, werde ich nicht abgelehnt.“
„Wenn ich alles richtig mache, bin ich sicher.“
„Wenn ich mich anpasse, darf ich dazugehören.“
„Wenn ich laut werde, hört man mich endlich.“
„Wenn ich mich zurückziehe, kann mich niemand verletzen.“
„Wenn ich alles kontrolliere, passiert nichts Unerwartetes.“
Damals konnten solche Reaktionen sinnvoll sein. Sie halfen dir vielleicht, Nähe zu sichern, Konflikte zu vermeiden, Aufmerksamkeit zu bekommen oder ein Gefühl von Kontrolle herzustellen.
Dein Nervensystem merkte sich:
„Das hat funktioniert.“
Damit ist nicht unbedingt gemeint, dass die Situation wirklich gut gelöst wurde. Vielleicht wurde lediglich die innere Spannung für einen Moment geringer.
Genau das reicht häufig aus, damit ein Verhalten gespeichert und später wiederholt wird.
Die unterschiedlichen Anteile deiner Persönlichkeit bilden sich ab, z.B.
Der Verstecker sagt:
„Bleib lieber unsichtbar.“
Der Kontrolleur warnt:
„Überlass nichts dem Zufall.“
Die Angepasste flüstert:
„Mach es allen recht, dann darfst du bleiben.“
Der Kämpfer ruft:
„Wehr dich, bevor du wieder verletzt wirst.“
Der Perfektionist verspricht:
„Wenn du keinen Fehler machst, kann dir nichts passieren.“
Diese Anteile wollen dir nicht absichtlich schaden. Sie tragen alte Arbeitsaufträge in sich.
Sie handeln nach Erfahrungen, die an zurückliegenden Tagen deines Lebens gespeichert wurden.
Das Problem ist nur:
Diese Zeit ist alt, sie liegt lange zurück – aber der Auftrag läuft weiter.
Heute bist du vielleicht längst erwachsen. Du besitzt Sprache, Wahlmöglichkeiten, Wissen, Beziehungen und Fähigkeiten, die du damals noch nicht hattest.
Doch unter Stress kann diese alten Reaktion trotzdem schneller sein als dein bewusster Verstand etwas Neues und Besseres konstruiert.
Es springt zwischen den Erlebnissen hervor und übernimmt für einen Moment die Führung.
Veränderung bedeutet deshalb nicht, diese alten gelernten Lösungen zu bekämpfen oder zu vertreiben.
Es bedeutet zunächst, sie zu bemerken.
Du kannst fragen:
„Wer spricht gerade in mir?“
„Wovor möchte mich dieser Anteil schützen?“
„Was erreiche ich durch diese Reaktion kurzfristig?“
„Was kostet sie mich langfristig?“
„Ist die Gefahr von damals heute wirklich noch vorhanden?“
Und schließlich:
„Welche neue Erfahrung könnte ich meinem Nervensystem heute ermöglichen?“
Denn alte Muster verschwinden selten allein dadurch, dass wir sie verstanden haben.
Unser Nervensystem braucht neue Erfahrungen.
Nicht nur einmal, sondern immer wieder.
Es muss erleben:
„Ich kann widersprechen und trotzdem verbunden bleiben.“
„Ich kann einen Fehler machen und verliere nicht meinen Wert.“
„Ich kann Angst fühlen und dennoch handeln.“
„Ich darf eine Grenze setzen, ohne ein schlechter Mensch zu sein.“
„Ich kann mich zeigen und eine unangenehme Reaktion aushalten.“
So entsteht allmählich eine neue, zusätzliche Spur.
Das alte Muster wird dadurch nicht aus dem Stapel gerissen.
Aber du musst es nicht mehr jedes Mal weiterleben.
Du kannst eine neue Handlungsmöglichkeit wählen.
🌿 Man wird selten dort gesund, wo man erkrankt ist. Selten dort unbeschwert, wo die Last gelagert ist. 🌿
Manchmal braucht es keinen Flug auf eine ferne Insel.
Aber oft braucht es einen Tapetenwechsel.
Einen Ort, an dem nicht der Alltag bestimmt, was wichtig ist.
Einen Ort, an dem es einmal nur um dich gehen darf.
Denn vielleicht hast du lange getragen.
Für andere mitgedacht.
Organisiert.
Funktioniert.
Dich gekümmert.
Beziehungen zusammengehalten.
Stark gewesen.
Und nun spürst du, dass sich etwas ändern soll.
Du hast nicht versagt.
Vielleicht ist einfach die Zeit gekommen, dich selbst wiederzufinden.
Du suchst nicht einfach Therapie.
Du suchst vielleicht etwas, das viele Menschen heute vermissen:
🌾 Natur statt Praxisflur.
💚 Einzelbegleitung statt Gruppenabfertigung.
🐴 Tiere statt steriler Räume.
☕ Zeit statt 50-Minuten-Takt.
🌿 Lebenserfahrung statt reine Theorie.
Viele Frauen zwischen 40 und 70 Jahren stehen irgendwann an einem Wendepunkt.
Nach einer Trennung.
Nach einem Verlust.
Nach einem Burnout.
Oder einfach mit dem Gefühl, sich selbst irgendwo auf dem Weg verloren zu haben.
Auf dem Therapiehof Wendepunkt begleite ich Menschen individuell auf ihrem Weg zurück zu sich selbst.
Mit Gesprächen.
Mit Natur.
Mit Tieren.
Mit Ruhe.
Mit Lebenserfahrung.
Und mit dem tiefen Vertrauen, dass vieles von dem, was wir suchen, bereits in uns vorhanden ist.
Manchmal braucht es nur Abstand vom Gewohnten.
Einen geschützten Ort.
Und jemanden, der ein Stück des Weges mitgeht.
🌿 Vielleicht ist es Zeit, wieder bei dir selbst anzukommen.
📍 Therapiehof Wendepunkt, Vietlübbe
📧 info@therapiehof-wendepunkt.de
🌐 www.therapiehof-wendepunkt.de
🌿 Vielleicht kennst du jemanden, der gerade viel trägt und sich selbst dabei aus den Augen verloren hat.
Dann teile diesen Beitrag gerne.
Manchmal beginnt Veränderung mit einem einzigen Gedanken zur richtigen Zeit. 💚
✨ Und wenn du selbst spürst, dass es Zeit für einen Wendepunkt ist, dann melde dich gerne.
Über das Kontaktformular auf meiner Homepage kannst du unverbindlich ein erstes Gespräch anfragen.
Gemeinsam schauen wir, wo du gerade stehst, was du suchst und ob eine Begleitung auf dem Therapiehof Wendepunkt für dich passend sein könnte.
🌿 Der erste Schritt muss noch nicht groß sein. Oft genügt ein Gespräch.
Auf diesem Bild geschieht etwas sehr Einfaches und zugleich etwas sehr Tiefes.
Ein Pferd liegt. Ein Mensch ist nah.
Kein Ziehen. Kein Drängen. Kein Überreden.
Nur Kontakt. Präsenz. Vertrauen.
In der tiergestützten Therapie wird oft sichtbar, was wir in menschlichen Beziehungen lange nicht mehr klar erkennen können: Wo bin ich wirklich bei mir? Wo passe ich mich an? Wo übernehme ich Verantwortung, die gar nicht zu mir gehört? Und wo verliere ich meine eigenen Grenzen, weil ich Nähe mit Verschmelzung verwechsle?
Gerade nach toxischen Beziehungserfahrungen — auch in narzisstisch geprägten Dynamiken oder im Co-Narzissmus — verschwimmen Grenzen oft schleichend. Man spürt irgendwann nicht mehr:
Was ist meins?
Was gehört zum anderen?
Wofür bin ich verantwortlich — und wofür nicht?
Tiere spiegeln diese Dinge unmittelbar. Sie reagieren nicht auf schöne Worte, sondern auf innere Klarheit. Ein Pferd fragt nicht: „Was behauptest du zu sein?“ Es spürt: Bist du ruhig? Bist du eindeutig? Bist du verbunden mit dir selbst?
Bei Tieren lernen wir: Vertrauen entsteht nicht durch Kontrolle.
Führen bedeutet nicht, den anderen klein zu machen.
Grenzen setzen heißt nicht, lieblos zu sein.
Und Nähe ist nur dann heilsam, wenn beide Wesen darin frei bleiben dürfen.
Ein Pferd lässt sich nicht dauerhaft durch Druck, Manipulation oder Unsicherheit führen. Es braucht Klarheit, Präsenz und eine innere Haltung, die sagt:
Ich bin da.
Ich bleibe bei mir.
Ich sehe dich.
Und ich verliere mich dabei nicht.
Genau das ist oft der heilsame Lernweg nach toxischen Beziehungsmustern: wieder den eigenen Raum spüren. Die eigene Wahrnehmung ernst nehmen. Nicht jede Schuld übernehmen. Nicht jedes Schweigen deuten. Nicht jede Stimmung des anderen retten wollen.
In der Arbeit mit den Tieren darf dieser neue innere Stand entstehen, nicht nur theoretisch, sondern körperlich erfahrbar. Im Atmen. Im Führen. Im Abstandnehmen. Im Wieder-in-Kontakt-Gehen. Im klaren Nein. Im echten Ja.
Vielleicht beginnt Heilung genau dort:
wo ich nicht mehr versuche, geliebt zu werden, indem ich mich selbst verlasse.
Sondern wo ich lerne, in Verbindung zu bleiben —
mit dem anderen,
mit dem Tier,
mit dem Leben,
und vor allem: mit mir selbst.
Therapiehof Wendepunkt
Tiergestützte Begleitung für Menschen in Neuorientierung, nach toxischen Beziehungserfahrungen und auf dem Weg zurück in die eigene Klarheit.
Möchtest du mehr darüber erfahren, schreibe mir eine Nachricht und wir vereinbaren ein erstes unverbindliches Orientierungsgespräch HIER
Auf diesem Bild geschieht etwas sehr Einfaches und zugleich etwas sehr Tiefes.
Ein Pferd liegt. Ein Mensch ist nah.
Kein Ziehen. Kein Drängen. Kein Überreden.
Nur Kontakt. Präsenz. Vertrauen.
In der tiergestützten Therapie wird oft sichtbar, was wir in menschlichen Beziehungen lange nicht mehr klar erkennen können: Wo bin ich wirklich bei mir? Wo passe ich mich an? Wo übernehme ich Verantwortung, die gar nicht zu mir gehört? Und wo verliere ich meine eigenen Grenzen, weil ich Nähe mit Verschmelzung verwechsle?
Gerade nach toxischen Beziehungserfahrungen — auch in narzisstisch geprägten Dynamiken oder im Co-Narzissmus — verschwimmen Grenzen oft schleichend. Man spürt irgendwann nicht mehr:
Was ist meins?
Was gehört zum anderen?
Wofür bin ich verantwortlich — und wofür nicht?
Tiere spiegeln diese Dinge unmittelbar. Sie reagieren nicht auf schöne Worte, sondern auf innere Klarheit. Ein Pferd fragt nicht: „Was behauptest du zu sein?“ Es spürt: Bist du ruhig? Bist du eindeutig? Bist du verbunden mit dir selbst?
Bei Tieren lernen wir: Vertrauen entsteht nicht durch Kontrolle.
Führen bedeutet nicht, den anderen klein zu machen.
Grenzen setzen heißt nicht, lieblos zu sein.
Und Nähe ist nur dann heilsam, wenn beide Wesen darin frei bleiben dürfen.
Ein Pferd lässt sich nicht dauerhaft durch Druck, Manipulation oder Unsicherheit führen. Es braucht Klarheit, Präsenz und eine innere Haltung, die sagt:
Ich bin da.
Ich bleibe bei mir.
Ich sehe dich.
Und ich verliere mich dabei nicht.
Genau das ist oft der heilsame Lernweg nach toxischen Beziehungsmustern: wieder den eigenen Raum spüren. Die eigene Wahrnehmung ernst nehmen. Nicht jede Schuld übernehmen. Nicht jedes Schweigen deuten. Nicht jede Stimmung des anderen retten wollen.
In der Arbeit mit den Tieren darf dieser neue innere Stand entstehen, nicht nur theoretisch, sondern körperlich erfahrbar. Im Atmen. Im Führen. Im Abstandnehmen. Im Wieder-in-Kontakt-Gehen. Im klaren Nein. Im echten Ja.
Vielleicht beginnt Heilung genau dort:
wo ich nicht mehr versuche, geliebt zu werden, indem ich mich selbst verlasse.
Sondern wo ich lerne, in Verbindung zu bleiben —
mit dem anderen,
mit dem Tier,
mit dem Leben,
und vor allem: mit mir selbst.
Therapiehof Wendepunkt
Tiergestützte Begleitung für Menschen in Neuorientierung, nach toxischen Beziehungserfahrungen und auf dem Weg zurück in die eigene Klarheit.
Manchmal kreisen wir in Beziehungen um die immer gleichen Fragen:
Warum macht der andere das?
Warum sagt sie das so?
Warum verhält er sich nicht anders?
Warum sieht mich niemand?
Diese Fragen sind menschlich. Besonders dann, wenn wir verletzt, enttäuscht oder überfordert sind. Doch oft führen sie uns nicht wirklich heraus aus der Situation. Sie halten unseren Blick beim Außen – bei dem, was wir nicht kontrollieren können.
Vielleicht beginnt ein neuer Lösungsweg mit einer anderen Frage:
Mache ich gerade das Beste aus dieser Situation?
Fühle ich mich wirklich wohl mit dem Menschen, der ich in diesem Moment bin?
Bin ich einverstanden mit dem, was ich sage, mit meiner Geste, mit meinem Ton, mit meiner Reaktion?
Das ist kein Vorwurf an uns selbst.
Es ist eine Einladung zur Selbstsicht.
Metakognition bedeutet, einen Schritt zurückzutreten und sich selbst beim Denken, Fühlen und Reagieren wahrzunehmen. Nicht nur im Affekt zu handeln, sondern innerlich kurz innezuhalten und zu fragen:
Schütze ich mich gerade?
Verteidige ich mich?
Oder bewege ich mich wirklich in Richtung Lösung?
Denn manchmal glauben wir, wir würden klären und in Wahrheit kämpfen wir.
Manchmal glauben wir, wir würden uns schützen und in Wahrheit verschließen wir uns.
Manchmal glauben wir, wir würden reagieren müssen und übersehen, dass es vielleicht auch einen neuen Weg gäbe.
Beziehungen sind keine Geschenke, die einfach da sind und für immer bleiben.
Sie sind Resultate.
Resultate unserer Haltung, unserer inneren Ausrichtung, unserer Bereitschaft, uns selbst zu erkennen.
Das bedeutet nicht, dass wir für alles verantwortlich sind.
Aber wir sind verantwortlich für unseren Anteil.
Für unseren Blick.
Für unsere Worte.
Für unsere Gesten.
Für die Energie, mit der wir in Kontakt gehen.
Und genau dort beginnt Veränderung.
Nicht, indem wir uns selbst verurteilen.
Sondern indem wir ehrlich genug werden, uns zu beobachten.
Vielleicht ist die wichtigste Frage heute nicht:
„Warum sind die anderen so?“
Sondern:
„Wer bin ich gerade in dieser Situation – und wer möchte ich darin sein?“
Nimm dir heute einen Moment und erinnere dich an eine Situation, in der du innerlich angespannt, verletzt oder im Widerstand warst.
Dann frage dich:
War meine Reaktion ein Schutz?
War sie Verteidigung?
Oder war sie ein Schritt in Richtung Lösung?
Und wenn du magst, frage weiter:
Welche Haltung würde mir heute mehr entsprechen?
Manchmal verändert sich nicht sofort die ganze Beziehung.
Aber etwas verändert sich in uns.
Und dieser innere Wechsel ist oft der Anfang eines neuen Weges.
Herzlich
Iris Liebmann
Therapiehof Wendepunkt
Heilpraktikerin für Psychotherapie
Ein großes Wort für etwas sehr Einfaches und vielleicht für einen der wichtigsten Schritte im Leben:
Sich selbst beobachten lernen.
Die eigenen Gedanken erkennen.
Die eigenen Muster wahrnehmen.
Verstehen, warum man immer wieder ähnlich fühlt, ähnlich reagiert oder dieselben Wege geht.
Viele Menschen versuchen, ihr Leben zu verändern, ohne sich selbst wirklich zu erkennen.
Doch echte Veränderung beginnt oft dort, wo wir beginnen, uns ehrlich zuzuhören.
Dabei geht es nicht um Bewertung oder Kampf, es geht nur um Erkenntnis, die eigenen Muster, die sich so im Kopf erdenken, herauszuhören, zu erkennen und zu verstehen.
Genau darum geht es in meinem neuen Workbook, das sich gerade auf den letzten Metern vor der Veröffentlichung befindet.
Ein Workbook zum Thema Metakognition, der Grundstein um im nächsten Schritt Themen wie
- Ego-Protection
- innere Muster
- Trigger
- Co-Narzissmus
- Ängste
- destruktive Werte
- toxische Beziehungsmuster
zu verändern.
Der erste Schritt liegt darin, sich selbst klarer zu erkennen.
Gefühle.
Darin steckt das Verb „fühlen“.
Gefühle können eine wichtige Orientierung für unser Leben sein.
Durch sie nehmen wir wahr, ob etwas für uns stimmig ist, ob wir Kraft haben oder erschöpft sind, ob wir uns in unserem Leben entfalten oder uns irgendwo selbst verloren haben.
Wir fühlen Freude ebenso wie Wut, Ruhe ebenso wie Verzweiflung.
Jedes Gefühl erzählt etwas über unsere innere Welt.
Dabei arbeiten emotionale und gedankliche Prozesse nicht gegeneinander, sondern miteinander. Gefühle sollten weder nur rational erklärt noch völlig unreflektiert gelebt werden. Vielmehr geht es darum, sich selbst wahrzunehmen:
den eigenen Gedanken zuzuhören,
das eigene Verhalten zu beobachten,
innere Reaktionen zu verstehen.
Das klingt oft einfacher, als es tatsächlich ist.
Im Laufe des Lebens entwickeln viele Menschen Schutzmuster. Häufig waren sie einmal sinnvoll und wichtig, weil sie geholfen haben, mit schwierigen Erfahrungen umzugehen. Später können genau diese Muster jedoch zu inneren Stolpersteinen werden, ohne dass wir es bewusst bemerken.
Deshalb ist der Weg zu sich selbst oft auch ein Erkenntnisweg.
Ein Weg, der Ehrlichkeit braucht, Selbstbeobachtung, Annahme und einen liebevollen Blick auf die eigene Geschichte.
Und manchmal muss man diesen Weg nicht alleine gehen.
Eine Begleitung kann helfen, neue Blickwinkel zu eröffnen, Zusammenhänge klarer zu erkennen und Schritt für Schritt eigene, gesündere Wege zu entwickeln.
Nicht den Weg, den andere erwarten.
Sondern den eigenen.
Warum fühlen sich so viele Menschen innerlich leer,
obwohl sie nach außen „funktionieren“?
Erich Fromm hat es schon vor Jahrzehnten beschrieben:
Wir leben in einer Gesellschaft, in der es mehr darum geht, wie wir wirken, als darum, wer wir sind.
Wir lernen früh, uns anzupassen, zu leisten und zu gefallen.
Irgendwann schauen wir mehr auf uns von außen, als dass wir uns von innen heraus spüren.
Fragen wie:
tauchen gedanklich auf und so entsteht eine leise Entfremdung.
Narzissmus ist deshalb nicht nur „der andere“, er scheint sich bereits in das System, in dem wir alle gelernt haben zu überleben, hineingearbeitet zu haben.
Vielleicht ist heute ein guter Moment, dich kurz herauszunehmen:
Weniger darstellen und mehr fühlen.
Wenn dich das berührt, findest du mehr unter Begleitung.
Manchmal braucht es nur einen kleinen Gedanken, der etwas in Bewegung bringt. Hier findest du Impulse aus meiner Arbeit - zum Innehalten, zum Verstehen und Weitergehen. Heute geht es um einThema, das viele Frauen und Männer betrifft. Da dennoch mehr Frauen betroffen sind, behalte ich diese Blickrichtung bei.
Warum gehe ich nicht, obwohl ich mich mehr unglücklich als glücklich fühle?
Es beginnt selten mit Schmerz. Am Anfang ist da Nähe und ein Gefühl von Gesehenwerden, von wirklich gemeint sein.
Vielleicht sogar das leise Aufatmen: „Hier darf ich sein., hier werde ich gesehen, hier geht es um mich.“
Und genau dieses Gefühl bleibt, auch dann, wenn sich etwas verändert:
Wenn aus Wärme Kälte wird.
Aus Verbindung Unsicherheit.
Aus Leichtigkeit Anstrengung.
Aus Wertschätzung Abwertung.
Du gehst nicht sofort, weil es sich nicht sofort falsch angefühlt hat und es vielleicht auch später nie als nur falsch angenommen wird.
Es sind diese Momente dazwischen, die dich halten:
Ein Blick.
Ein gutes Gespräch.
Ein Tag, der sich wieder „richtig“ anfühlt.
Und du denkst dir:
„Es geht doch.“
Doch langsam verschiebt sich etwas.
Wenn du tiefer einsteigen möchtest, lade dir gerne kostenlos das Mini-Workbook "Toxische Beziehungen" herunter.
So wie es gerade ist, muss es nicht bleiben.
Es ist nicht immer alles gut. Gut ist, dass es sich verändern darf.
Manchmal hilft ein kleines Wort: noch.
Vielleicht fühlt sich gerade vieles eng an, schwer oder einfach fest.
Das bedeutet nicht, dass es so bleiben muss. Es ist im Moment nur noch nicht anders.
Das Leben verläuft in Phasen. Manche sind leicht, andere fordern uns heraus.
In den schwierigeren Zeiten entsteht oft der Eindruck, dass sich nichts bewegt. Es fühlt sich an, als würde man feststecken.
Tatsächlich geschieht im Hintergrund häufig mehr, als sichtbar ist. Es zeigt sich nur noch nicht.
Aus Druck kann etwas Neues entstehen. Ein Prozess beginnt, auch wenn er zunächst unklar bleibt. Druck bringt Bewegung hervor. Diese Bewegung ist manchmal leise und noch nicht greifbar. Trotzdem ist sie da.
Nach einem Bergab folgt wieder ein Bergauf, nicht immer sofort und nicht immer in der Form, die man erwartet.
Diese Phasen müssen nicht alleine durchlebt werden. Es kann entlastend sein, sich begleiten zu lassen. Vielleicht ist jetzt kein Zeitpunkt für große Entscheidungen, aber vielleicht ist es ein Moment für einen kleinen Schritt.
Möglicherweise ist es auch einfach noch nicht vorbei, aber es darf ein Anfang darin liegen, sich selbst wieder zu erinnern, sich aufzuwecken, den Anfang zu machen und Schritt für Schritt den eigenen Weg neu in die Hand zu nehmen.
Vielleicht ist das gerade ein Moment, in dem du spürst, dass sich etwas in dir bewegen möchte.
Du musst das nicht alleine sortieren. Wenn du magst, begleite ich dich ein Stück auf deinem Weg.
Melde dich einfach ganz unverbindlich.
Hier findest du ein kleines Mini-Workbook, wenn du erste Impulse für dich vertiefen möchtest:
Wenn du spürst, dass dich dieser Impuls berührt, findest du hier einen nächsten Schritt: Begleitung in der Neuorientierung.
Dort findest du auch weitere Themen wie Selbstfindung, Stress, Liebeskummer, toxische Beziehungen u.v.m.
Neuigkeiten aus dem Health Cafè
Hier finden Sie Einladungen, neue Angebote und ausgewählte Gedanken aus meiner Arbeit.
Der Newsletter erscheint unregelmäßig – als Einladung zum Innehalten, Weiterdenken und Sortieren.
Workshopbeginn im März.
Narzissmus
Raus aus toxischen Beziehungen – zurück in die eigene innere Klarheit
Dieser begleitete Prozessraum richtet sich an Menschen, die sich in belastenden, entwertenden oder emotional verstrickten Beziehungen wiederfinden – oder diese gerade verlassen haben – und spüren:
„So wie es ist, kann es nicht weitergehen.
Aber ich möchte verstehen, warum ich geblieben bin –
und wie ich wieder bei mir ankomme.“
Im Mittelpunkt steht nicht die Analyse des Gegenübers, sondern die achtsame Erforschung der eigenen inneren Muster, Schutzstrategien und Beziehungshaltungen.
Der Prozessraum begleitet die parallele Arbeit mit dem Workbook
„Raus aus toxischen Beziehungen – Co-Narzissmus und der stille Verlust des eigenen Selbst“
und bietet einen gehaltenen, klar strukturierten Rahmen für Reflexion, Einordnung und Integration.
Was dieser Prozessraum ist
Was dieser Prozessraum bewusst nicht ist
Der Fokus liegt konsequent auf der Frage:
„Was passiert in mir, welche inneren Muster tragen dazu bei, dass ich in dieser Beziehung feststecke – und was brauche ich jetzt?“
Ablauf & Rahmen
Struktur jeder Sitzung
Jede Einheit folgt einem klaren, haltgebenden Ablauf:
Es besteht keine Verpflichtung zur Selbstdarstellung.
Jede Teilnahme erfolgt in dem Maß, das sich für die jeweilige Person stimmig anfühlt.
Für wen dieser Prozessraum geeignet ist
Nicht geeignet, wenn
Es geht nicht um „richtig oder falsch“, sondern um Bewusstheit, Selbstkontakt und innere Neuordnung.
Ziel des Prozesses
Am Ende steht kein „fertiger Zustand“, sondern:
Preise & Teilnahmevoraussetzungen
Arbeitsgrundlage
Workbook:
Raus aus toxischen Beziehungen –
Co-Narzissmus und der stille Verlust des eigenen Selbst
Preis: 16,80 €
Das Workbook ist Voraussetzung für die Teilnahme und wird eigenständig erworben
(z. B. über Buchhandel, Amazon/Thalia oder direkt über mich).
Kosten
Der Teilnahmebetrag ist vor Beginn des Prozessraums zu entrichten.
Hinweis
Dieser begleitete Prozessraum stellt keine Psychotherapie dar, sondern einen strukturierten, ressourcenorientierten Gruppenprozess zur Selbstreflexion und inneren Klärung.
Beginn Freitag. 06.03.2026 Online um 20:00 Uhr
Neuerscheinung: Workbook „Ego-Protection erkennen und wandeln“
Ein Weg zu innerer Klarheit, Selbstverantwortung und liebevoller Abgrenzung
Manchmal schützen wir uns – ohne es zu merken – auf eine Weise, die uns vom Leben trennt.
Wir ziehen uns zurück, reagieren über, verstecken unsere Gefühle oder versuchen, zu gefallen oder versuchen Druck und vermeintliche Angriffe abzuwehren.
Doch all das sind oft nur alte Schutzstrategien, die einst sinnvoll waren, heute aber verhindern, dass wir uns authentisch und verbunden fühlen.
Mein neues Workbook „Ego-Protection erkennen und wandeln“ lädt dich ein, diesen Schutzmustern behutsam auf die Spur zu kommen.
Fragen, Reflexionsübungen und Denkanstößen können helfen,
Dieses Workbook ist kein Lehrbuch, es ist eine Einladung zur Begegnung mit dir selbst.
Du kannst es in deinem eigenen Tempo durchgehen, als Begleiter in stillen Momenten oder als vertiefende Ergänzung zu deinem persönlichen Entwicklungsweg.
💬 Zitat aus dem Workbook:
„Ego-Protection ist kein Fehler. Sie war einst Liebe in ihrer stärksten Form – der Versuch, zu überleben, wenn Nähe zu gefährlich schien. Doch heute darfst du dich anders schützen: durch Bewusstsein und Selbstachtung.“
📘 Erhältlich ab sofort über den Online-Buchhandel z.B. Tredition / Amazon.